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Online-Zusammenarbeit Best Practice #4 - PODIO ist das wirkliche Leben! Gastbeitrag von Gerd Wenning

Gerd Wenning von der Schulgründungsinitiative neue berliner schule haben wir 2014 bei einem Treffen der Podio Usergroup Deutschland kennengelernt. Im folgenden Gastbeitrag gibt uns Gerd einen Einblick in seine Arbeit mit Podio.  

Gerd

Seit mehreren Jahren setze ich PODIO ein, um die Gründung einer Schule in Berlin voranzubringen. Wenn Sie ein Projektmanagement System daran messen, dass es schnell zum Erfolg führt, dann müsste ich Ihnen von PODIO abraten, denn die Schule steht immer noch nicht. Wenn Sie ein System daran messen, dass es Ihnen den Raum gibt, sich vernetzt mit anderen Menschen weiterzuentwickeln - auch dann, wenn Sie sich an scheinbar Unmögliches wagen - dann gibt es meiner Meinung nach NUR PODIO. (Jetzt muss ich Ihnen verraten, dass unser Projekt von PODIO gesponsort wird ...  wäre sonst unfair.)

tools_icon_podio

Warum?

1. PODIO ist immer da

Wenn Sie, so wie ich, Menschen zu Engagement ermutigen wollen und wirklich Ihre Leidenschaft dabei leben, dann gibt es immer wieder diese Momente, da ist man im Kontakt mit interessanten Menschen, spricht von dem Projekt, sie zeigen Interesse und bevor man die ellenlangen Details der Organisationsarbeit zum hundertsten mal herunterleiert, bittet man um eine Emailadresse. Dann lädt man die Person in einen Workspace ein, wo alle am Projekt Interessierten Mitglied sind, packt die wichtigsten Projektinfos rechts an den Rand und schon sind alle Möglichkeiten der Recherche und Mitarbeit gegeben. Dieser Workspace heißt bei uns “nbs - lounge” und hat zurzeit folgende Kacheln:

  1. Kalender mit Events, zu denen alle kommen können
  2. Workspace Aufgaben
  3. Links mit den Seiten der Initiative
  4. Übersicht der Projektphasen
  5. Gewählte Kommiteemitglieder
  6. eine Übersicht aller Projektworkspaces
  7. Hinweise zur Verwendung von PODIO
  8. Eine Linkliste mit Summerhill Videos
  9. Ein Buch, dessen Lektüre empfohlen wird

Bisher hat sich noch niemand beschwert, nicht genug informiert worden zu sein.

 

2. PODIO organisiert ALLE Daten

Egal ob es um den Austausch von Bildern, Office-Dokumenten, die Kalkulation von Gehältern, das Durchdiskutieren von Standorten, oder was auch immer geht: Man kriegt es in PODIO hineingepackt. Wer an unserer Schule eine Stelle möchte, kann sie sich schaffen und gleichzeitig auch noch eine Bewerbung hochladen. Was bisher in PODIO nicht gut funktioniert ist die Terminfindung - da verwenden wir Doodle - und das Durchführen von geheimen Wahlen. Da könnte man zum Beispiel Adoodle ausprobieren. Die Aufforderung zur Verwendung dieser Tools und das Verkünden der Ergebnisse geht natürlich wieder in PODIO.

 

3. PODIO ist vollkommen transparent

Alles was passiert kann diskutiert, bewertet und als Anlass für eine Aufgabe genommen werden.

Häufig ist es bei uns so, dass Menschen mit einem genauen Bild dessen in unsere Schulgründungsinitiative kommen, wie sie sich die Schulgründung und die spätere Schule vorstellen. Leider passen diese Vorstellungen in den seltensten Fällen zusammen und noch seltener sind Menschen bereit, ihre Meinungen weiterzuentwickeln. Dementsprechend kocht die Diskussion häufiger mal hoch und es kommt immer wieder auch zu Austritten.

Was es bisher nie gegeben hat:

  1. Wüste Beschimpfungen
  2. Mutwilliges Löschen von Daten
  3. Weiterverwendung der Daten in einer Form, die andere Menschen belasten könnte

In einem Fall war ein Lehrer sehr an unserer Gründung interessiert, brauchte allerdings schnell einen Arbeitsplatz. Den bekam er in unserer Lounge von einer anderen Lehrerin angeboten. Ich war dann zwar einen kompetenten Mitstreiter los - und entsprechend enttäuscht - aber unser Workspace hatte ihm geholfen.

Diese drei Eigenschaften

  • Immer erreichbar zu sein,
  • alle Daten zu erfassen
  • die vollkommene soziale Transparenz

machen PODIO zu einem Werkzeug einer völlig neuen Qualität der Zusammenarbeit auch über Sprach- und Ländergrenzen hinweg. Das hat eine völlig andere Dimension als die netten Bilder und Chats auf Facebook, Twitter und Co.

Es gäbe noch einige Themen, die ich hier ausführlicher erwähnen könnte

  • Die Integration in den Google Kalender
  • Der sehr freundliche Support
  • Die Workflows
  • Die Webformulare
  • Die Android App
  • Die PODIO Usergroup Deutschland
  • ...

Aber um ganz ehrlich zu sein: Das können Sie auch so herausfinden.

Was ich Ihnen zum Schluss noch mit auf den Weg geben möchte, ist etwas ganz anderes: Das große Problem bei der Verwendung von PODIO ist die Tatsache, dass viele Menschen zu dieser Qualität der Zusammenarbeit nicht fähig sind. Oft täuschen sie dann technische Probleme vor. Bietet man Ihnen dann Unterstützung an, lehnen sie sie ab. Was man also in PODIO wirklich gut herausfinden kann, ist die Frage, mit wem man gerne NICHT zusammenarbeiten möchte. Und da das in unserem Falle in einer kostenlosen und unbegrenzten Cloud stattfindet, werden keine finanziellen und materiellen Ressourcen in Projekte verschwendet, die sinnlos sind. Jetzt mögen Sie vielleicht einfügen: Und wie ist das mit der Ressource “Zeit”? Diese Investition schlägt um in Erfahrung und die ist unbezahlbar. Jetzt verstehen Sie vielleicht auch, weshalb ich nie aufhören werde PODIO zu verwenden, selbst dann nicht, wenn die Schule steht. PODIO ist wie ein stetig wachsender Begleiter, der den Rücken stärkt. Big Brother, allerdings nicht ganz im Sinne von George Orwell oder RTL.

Andrea König arbeitet seit 2008 im Bereich IT-Kommunikation und ist Mitgründerin, Trainerin und Kommunikationsverantwortliche bei plus3trainings.
Weitere Informationen zu Andrea und ihren aktuellen Projekten gibt es auf Ihrer Website www.koenigand.de und unter www.devcomm.de
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