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Category Archives: Event

Rückblick auf den Arbeitstag 4.0 Talk in Hamburg am 14. Juni 2016. Die drei Speaker Tim Weilkiens, Jörn Hanisch und Romy Geßner teilten ihre Sicht auf Neues Arbeiten und vertieften das Thema anschließend in einer Podiumsdiskussion.
Hier unser Storify des spannenden Abends. Bilder und Präsentationen stellen wir hier bei Google Drive zur Verfügung.

Andrea König arbeitet seit 2008 im Bereich IT-Kommunikation und ist Mitgründerin, Trainerin und Kommunikationsverantwortliche bei plus3trainings.
Weitere Informationen zu Andrea und ihren aktuellen Projekten gibt es auf Ihrer Website www.koenigand.de und unter www.devcomm.de

Vision 2020: Interview mit Jörn Hanisch

Im dritten Interview im Vorfeld des Arbeitstag 4.0 Talks hat uns Jörn Hanisch drei Fragen beantwortet. Er ist am 14. Juni als Speaker mit dabei. 

_DSC8754.jpgplus3trainings: Jörn, wie sieht bei Dir ein ganz normaler Arbeitstag aus?

Ich lese gleich nach dem Aufstehen mit dem Tablet die Tageszeitung und sehe beim Frühstück mit dem Smartphone in meine Mails. Im Anschluss werfe ich einen Blick auf die Social Media-Plattformen, auf denen ich aktiv bin. Aktuell suche ich nach einer neuen Herausforderung, führe Gespräche und nehme an Meetings teil. Häufig geschieht das auch virtuell, etwa über Google Hangout.

 

plus3trainings: Wie haben sich Deine Arbeitstage seit Beginn Deiner Berufstätigkeit verändert? Und was hat die Veränderungen verursacht - die technischen Möglichkeiten, die Unternehmenskulturen, in denen Du Dich bewegt hast oder andere Gründe?

Es gibt noch den Acht-Stunden-Tag, allerdings hat sich die Produktivität dank digitaler Lösungen erhöht. Damit meine ich nicht nur allgemein durch die leistungsfähige Soft-und Hardware, sondern auch durch spezielle Lösungen wie CRM- und Newslettertools. Immer mehr in den Mittelpunkt ist bei meiner Berufstätigkeit das Thema Social Media gerückt. Besonders während der zwei Jahre als Betriebsleiter eines Coworking Space habe ich mich sehr intensiv mit sozialen Netzwerken auseinandergesetzt.

Einen direkten Vergleich zu früher kann ich nicht so wirklich anstellen, da ich in ganz unterschiedlichen Bereichen unterwegs war. Von der Lehre zum Schifffahrtskaufmann über den IT-Lösungsvertrieb bis hin zum stellvertretenden Geschäftsführer im Facility Management Bereich, zum kaufmännischen Leiter in der Logistik und Projektleitung in der Start-Up Szene. Ich bezeichne das mal als Reise vom konservativen Beschäftigungsverhältnis zu Beschäftigungsverhältnissen im agilen Management, in denen Veränderungen der Arbeitstage vermutlich eher möglich sind. Ganz wichtig bei allem war und ist mir immer, offen für Innovationen zu sein und Zeit und Lust zu haben, sich damit auseinanderzusetzen!

plus3trainings: Du hast zwei Jahre lang einen Coworking Space in Bremen geleitet. Ist Coworking für Dich die Zukunft der Arbeit und wie wird sich das Deiner Meinung nach weiter entwickeln?

Unter der Überschrift des Begriffes Shared Economy werden sich Modelle der Nutzung von Coworking Spaces sicherlich weiter durchsetzen. Der Schlüssel zum Erfolg wird dann letztlich das sein, was in diesen Räumen passiert. Finden Coworker dort eine Community, eine Ideenschmiede, können sie über den Tellerrand blicken und dort auch Aufträge generieren? Mit anderen Worten: Welchen Nutzen können sie daraus ziehen, im Space zu arbeiten?

 

Über Jörn:

Jörn Hanisch hat seine beruflichen Wurzeln im IT-Lösungsvertrieb. Während weiterer beruflicher Stationen hat der Diplom Ökonom ein Existenzgründerzentrum aufgebaut und dort ein Seedraumkonzept implementiert sowie als Führungskraft im Facility Management und in der Logistik gearbeitet. Zuletzt hat er in Bremen den Coworking Space weserwork aufgebaut und betrieben.

Andrea König arbeitet seit 2008 im Bereich IT-Kommunikation und ist Mitgründerin, Trainerin und Kommunikationsverantwortliche bei plus3trainings.
Weitere Informationen zu Andrea und ihren aktuellen Projekten gibt es auf Ihrer Website www.koenigand.de und unter www.devcomm.de

Vision 2020: Interview mit Romy Geßner

Im zweiten Interview im Vorfeld des Arbeitstag 4.0 Talks hat uns die Übersetzerin und Fotografin Romy Geßner drei Fragen beantwortet. Sie ist am 14. Juni als Speakerin mit dabei. 

 

romy_gessner

Romy Geßner spricht beim Arbeitstag 4.0 Talk über ihre Vision 2020.

plus3trainings: Romy, Du arbeitest erfolgreich als selbstständige Übersetzerin und Fotografin. Wie sieht bei Dir ein ganz normaler Arbeitstag aus, sofern es den überhaupt gibt?

Romy Geßner: Tatsächlich gibt es bei mir keinen “normalen” Arbeitstag. Im Laufe eines Tages trudeln bei mir verschiedenste Anfragen ein: mal schnell eine Übersetzung eines Vertrages, möglichst bis gestern, dann wiederum eine Anfrage für auf die Unternehmensthematik abgestimmte Mitarbeiterfotos, der Nächste benötigt Hilfe mit der Korrektur eines Studie, die er für seinen Kunden selbst übersetzt hat. Ich schreibe Angebote, übersetze, bespreche Storytelling und Fotolocation, streife mit meinen Kunden für ein Fotoshooting durch Hamburg, bespreche mit meiner Geschäftspartnerin neue Portraitideen, begleite Menschen mit meiner Kamera während ihrer Arbeit, treffe Kollegen oder andere interessante Menschen aus meinem Netzwerk zum Mittag oder Abendesse, gehe auf Netzwerkveranstaltungen oder nehme an Workshops teil, mache die Buchhaltung, schreibe Rechnungen, mache Online-Kurse zum Thema Marketing, bastle an meiner Webseite ... die Liste ist schier endlos. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob Dienstag, Freitag oder Sonntag ist. Da ich so viel Spaß an meiner Arbeit habe, sind die Übergänge von Arbeit und Freizeit fließend. Einen klassischen Arbeitstag von “nine to five” gibt es für mich nicht.

 

plus3trainings: Als wir im Team die Veranstaltung vorbereitet haben, kamen wir unter anderem darauf, dass Du so ein wunderbares Beispiel für einen Polypreneur bist, weil Du mehrere Leidenschaften und Talente unternehmerisch auslebst. Ist es für Deine Kunden und auch Deine Freunde manchmal schwierig zu verstehen, dass Du mehrere Berufe hast und wie gehst Du damit um?

Romy Geßner: Nein, eigentlich ist das für niemanden schwer zu verstehen. Im Gegenteil. Ich stand mir da anfangs selbst im Weg. “Ich kann doch nicht so viele verschiedene Dinge parallel tun.” Warum eigentlich nicht? Ich hatte schon Fotokunden, die später auch eine Übersetzung beauftragten. Meine Sorge, als Tausendsassa weniger kompetent zu wirken, war unbegründet.

Mein privates Umfeld hat eher Schwierigkeiten damit, dass ich keine klassischen Arbeitszeiten habe und dass ich auch mal private Termine - auch wenn sie am Wochenende liegen - zugunsten meiner Arbeit absagen muss. “Du kannst doch arbeiten wann du willst” ist da die gängige Einstellung zur Selbständigkeit. Ganz so locker funktioniert das dann doch eher selten. Aber auch das hat sich inzwischen gut eingespielt.

 

plus3trainings: Wie stellst Du Dir Deinen Arbeitstag im Jahr 2020 vor? Was glaubst Du, wird sich bis dahin ändern?

Romy Geßner: Ich denke, dass ich in 4 Jahren noch immer so “wild” arbeiten werde. Mit Sicherheit werde ich nicht nur für eine Firma oder ein bestimmtes Projekt arbeiten. Ich habe mich beruflich schon immer für verschiedene Themen interessiert, das spiegelt mein Arbeitsalltag heute wieder - so wird es bleiben. Immer wieder werde ich für verschiedenste Projekte gebucht, an denen ein interdisziplinäres Team arbeitet. Diese Arbeitsweise wird zunehmen und dort sehe ich meine Zukunft. Ich freue mich, welche spannenden Projekte und Zusammenarbeiten sich bis 2020 ergeben haben werden.

 

Über Romy:

Als Diplom-Übersetzerin beschäftigt Romy sich seit 2005 mit den Themengebieten Recht, Business, Bau und Umwelt. 2013 hat sie ihre Festanstellung als Übersetzerin gekündigt und sich selbstständig gemacht. Schnell wurde die Fotografie ihr zweites Standbein, wobei sie sich insbesondere mit Personal Branding und authentischer Businessfotografie beschäftigt. Ihr neuestes Projekt ist 40 Stunden, entstanden aus einem Blog, bei dem Romy und ihre Mitgründerin Menschen und ihren Beruf porträtieren.

 

Wollt Ihr beim Arbeitstag 4.0 Talk am 14. Juni in Hamburg dabei sein und mit Romy Geßner und zwei weiteren Speakern über Neues Arbeiten diskutieren? Hier geht es zur Event-Anmeldung für den Arbeitstag4.0 - Vision 2020 auf Xing.
Andrea König arbeitet seit 2008 im Bereich IT-Kommunikation und ist Mitgründerin, Trainerin und Kommunikationsverantwortliche bei plus3trainings.
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Vision 2020: Interview mit Tim Weilkiens

Tim Weilkiens ist einer unserer Speaker beim Arbeitstag 4.0 Talk am 14. Juni. Wir haben ihm vorab drei Fragen gestellt.

tim_weilkiens_ooseplus3trainings: Tim, Du bist Vorstand der oose Innovative Informatik eG, bist an der Entwicklung von Modellierungsstandards beteiligt, schreibst Bücher und hast Ende 2015 einen eigenen Verlag gegründet. Wie sieht bei Dir ein Arbeitstag aus?


Tim Weilkiens:
Es gibt verschiedene Arten von Arbeitstagen. An Kundentagen bin ich bei Kunden vor Ort oder gebe ein Training auf unserem oose.campus. An Networking-Tagen bin ich auf Konferenzen oder anderen Treffen von Communities. Und an Bürotagen, die ich entweder im oose.büro oder im Homeoffice verbringe, schreibe ich Mails, telefoniere viel inklusive Webkonferenzen und arbeite an tollen neuen Ideen und ebenso an zu erledigenden administrativen Themen. Die Arbeit in meinem Verlag und das Schreiben der Bücher ist eine Nebentätigkeit.

 

plus3trainings: Ist es für neue Mitarbeiter eine große Umstellung, aus einem anderen Job zu Euch zu wechseln? Wo liegen die Unterschiede?

Tim Weilkiens: Der größte Unterschied ist vermutlich, dass man keinen Vorgesetzten hat, der einem sagt, was zu tun ist. Das bedeutet zum einen natürlich viel Freiheit und gleichzeitig viel Verantwortung. Das Ganze passiert natürlich in einem definiertem Rahmen. Wir betreiben Selbstorganisation, aber nicht Selbstüberlassung.

 

plus3trainings: Wie möchtet Ihr bei oose zukünftig arbeiten? Was wünschst Du Dir für Deinen Arbeitstag 2020?

Tim Weilkiens: Keine leichte Frage… Aus meiner Sicht arbeiten wir bei oose so, wie ich auch zukünftig arbeiten möchte. Ich habe viele Freiheiten, meine Ideen zu verwirklichen (wie jeder andere oose-Mitarbeiter auch) und gleichzeitig habe ich den fachlichen Austausch, das soziale Netz und die Sicherheit einer Gemeinschaft. Für meinen eigenen Arbeitstag 2020 wünsche ich mir etwas mehr Gelassenheit. Das ist zum Einen ein persönliches Thema für mich, aber auch ein Thema für unsere Arbeits-Gesellschaft, die den Umgang mit den hoch-dynamischen und zunehmen komplexen Aufgaben bewerkstelligen muss.

 

Tim über sich:

Als Vorstand der oose Innovative Informatik eG schaffe ich unseren Mitarbeitern Raum, ihre innovativen Ideen umzusetzen. Ich entleere meinen Kopf, indem ich mein Wissen in Büchern, Artikeln und Vorträgen festhalte. Das schafft mir Freiraum, mich mit neuen Ideen und Konzepten auseinanderzusetzen. Hierfür habe ich meinen eigenen Verlag MBSE4U gegründet. Best Practices manifestiere ich in Standards bei der OMG, wo ich aktiv z.B. die SysML, die UML oder die Zertifizierungsprogramme OCEB und OCSMP mitgestalte.

 

Wollt Ihr beim Arbeitstag 4.0 Talk am 14. Juni in Hamburg dabei sein und mit Tim Weilkiens und zwei weiteren Speakern über Neues Arbeiten diskutieren? Hier geht es zur Event-Anmeldung für den Arbeitstag4.0 - Vision 2020 auf Xing.
Andrea König arbeitet seit 2008 im Bereich IT-Kommunikation und ist Mitgründerin, Trainerin und Kommunikationsverantwortliche bei plus3trainings.
Weitere Informationen zu Andrea und ihren aktuellen Projekten gibt es auf Ihrer Website www.koenigand.de und unter www.devcomm.de

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